Kloster & Benediktinerstift
St. Mang
Das Benediktinerstift reicht zurück auf das
Wirken des hl. Magnus um 750 in Füssen.
Die großartige symmetrisch
angeordnete Barockanlage plante der einheimische Baumeister Johann Jakob
Herkomer, der seine Architekturausbildung jedoch vor allem in Venedig erfuhr. So
erfasst hier ein italienisch anmutender Stil den Betrachter.
Fürstensaal
Den Glanzpunkt der Anlage bildet der "Fürstensaal" mit seiner reich
stuckierten und freskierten Ausstattung, die der Innenarchitekt Andrea Maini
plante und der Kemptener Hofmaler Franz Georg Hermann gestaltete. Den
Festsaal kann man auch in den Fürstensaalkonzerten, die jedes Jahr von Juni bis September veranstaltet werden, genießen.
Refektorium
Das reichhaltige Bildprogramm unterstreicht die Bedeutung der
Abtei als geistliches und weltliches Zentrum im Füssener Land. Bereits im 18.
Jahrhundert wurde die Anlage als bemerkenswert eingeschätzt, besonders auch die
originelle Anordnung von Bibliothek und Refektorium (Speisesaal) im Südtrakt.
Eine ovale Öffnung der Decke verbindet beide Räume miteinander und symbolisiert
die Einheit von geistiger und leiblicher Nahrung, von Geist und
Körper.
Die Barockräume sind über das Museum der Stadt Füssen zu besichtigen, das heute neben dem Rathaus hier untergebracht ist.









