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Das Hohe Schloss von Füssen

Die Burganlage als Wahrzeichen

Stolz über der Altstadt Füssens thronend zählt das anmutige Hohe Schloß von Füssen, mit, zu den meistfotografierten Wahrzeichen.

Über die Frühgeschichte ist viel spekuliert worden. Archeologisch nachgewiesen werden konnte jedoch das zwischen 300 - 350 n.Chr. errichtete Römische Militärlager Foetibus. Die weitere Geschichte ist so komplex wie kompliziert. Ab 1313 unterstanden jedoch Kloster und Stadt den Augsburger Bischöfen.
In sechs Räumen unterschiedlichen Charakters präsentiert sich heute im zweiten Obergeschoß des Hohen Schlosses eine ausgewogene Sammlung spätgotischer, zumeist schwäbischer Malerei, ergänzt durch einige Gemälde aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.


Bischof Friedrich II. von Zollern ließ um 1500 das Hohe Schloss zu seiner heutigen Gestalt erweitern und mit bemerkenswerter Illusionsmalerei versehen. Damit gehörte das Hohe Schloss zu den größten und bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen Schwabens.

Der "Rittersaal" mit seiner prunkvoll geschnitzten Kassettendecke diente als repräsentativer Festsaal, in dem häufig Kaiser Maximilian I. mit seinem Hofstaat als Gast des Bischofs empfangen wurde.

Im Nordtrakt befinden sich heute die Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit Kunstwerken der Spätgotik und Renaissance von Künstlern des Allgäus und Oberschwabens und die Städtische Gemäldegalerie.

 

Uhrturm des Hohen Schlosses

Im Tor- oder Uhrturm des Hohen Schlosses wohnte der Türmer, der von dem über Eck gestellten Erker die gesamte mittelalterliche Stadt überblicken konnte. An der Seite befindet sich ein Gusserker, der zur Verteidigung des Schlosses diente. Die Stockwerke unter der Türmerstube waren Gefängniszellen.

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